Mundgeruch durch die Ketose

In vielen Foren wird von Mundgeruch bei der ketogenen Ernährung berichtet. Ich persönlich kann das nicht bestätigen. Auch meine Frau, die mitten in der Ketose ist, hat keinen Mundgeruch. Allerdings legen wir sehr viel Wert auf Mundhygiene.

Ketose-Mundgeruch: Wie er entsteht

Bei einer ketogenen Diät stellt sich der Energiestoffwechsel komplett um.

  • Statt Glucose verwendet der Körper nun Ketonkörper. Diese werden in der Leber aus verzehrtem Fett und den Fettreserven gebildet.
  • Dabei werden meist mehr Ketonkörper gebildet, als der Körper nutzen kann. Diese werden dann auf verschiedenen Wegen ausgeschieden.
  • Einer dieser Wege ist die Atmemluft. Die Ketonkörper erzeugen dabei einen süß-sauren Geruch – dadurch entsteht der typische Ketose-Mundgeruch.
  • Anders als andere Symptome, verschwindet dieser unangenehme Effekt leider nicht von alleine.

Was gegen den Ketose-Mundgruch hilft!

  • Trinken: Sie sollten ausreichend trinken. Die Ketonkörper werden nicht nur über den Atem ausgeschieden, sondern auch über den Urin. Außerdem sind Ihre Nieren dann gut beschäftigt. Trinken Sie nach Möglichkeit nur ungesüßten Kräutertee* und Wasser.
  • Kräuter: Bei der Zubereitung von Speisen sollten frische Kräuter verwendet werden. Auch wenn diese geringe Mengen von Kohlenhydraten enthalten. Oder kauen Sie frische Petersilie oder Minze.
  • Mundhygiene: Wie ich oben schon berichtet habe, lege ich großen Wert auf Mundhygiene. Nehmen meine Philips Sonic Zahnbürste* nutze ich noch eine Zungenbürste* und Mundspülung*. Ab und an greife ich auch auf Zahnseide* zurück.
  • Kaugummi: Außerdem gibt es die Möglichkeit zuckerfreie Kaugummis zu kauen. Das diese mehrwertige Alkohole als Zuckeraustauschstoff enthalten, die als Kohlenhydrate ausgewiesen werden, ist dabei zu vernachlässigen. Es gibt sogar spezielle Kaugummis* für die ketogene Ernährung.
  • Minzdragees: Ich selbst lutsche gerne zuckerfreie Mint-Dragees von Doctors.

Sollten Sie damit Ihren Mundgeruch nicht in der Griff bekommen, sprechen Sie das Thema offen an und weisen Sie darauf hin, dass es auf Ihre ketogene Ernährung zurück zu führen ist.

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